Freigang für Mario – Super Mario Bros. | Mediendesignstudenten

Freigang für Mario – Super Mario Bros.

Mit derzeit knapp 700000 Views beweist das Video von Andreas Heikaus‚ Bachlorarbeit, das ein 25 Jahre altes Motiv auch heute noch für Aufmerksamkeit sorgt.
Thema seiner Bachlorarbeit ist Motion Tracking und Matchmoving – virtuelle Inhalte und Realfilm zu vereinen. Damit gewährt er der wohl bekanntesten Spielfigur unserer Zeit Freigang – dem Klempner Mario. Das Motiv  entführt den Passanten einer gewöhnlichen Brücke in das Reich der Pilze, Goombas und Kanalrohre.

Für Aufmerksamkeit im Internet sorgt zur Zeit die Abschlussarbeit von Andreas Heikaus, in welcher er sich mit der Integration von digital geschaffenen Inhalten in Realfilm beschäftigt. Seine Arbeit schafft Aufmerksamkeit für eine der jener Tätigkeiten, welche von modernen Produktionen am ehesten gewürdigt wird, wenn der Betrachter diese nicht wahrnimmt.
Das Motion Tracking und Matchmoving ist eine jener bedeutsamen Arbeitsschritte, die die Grundlage für Special Effects in fast allen modernen Film und Fernsehproduktionen bilden – Kaum eine Produktion, in welcher nicht Filmaufnahmen um digitale Inhalte bereichert werden um die Geschichten noch spannender und spektakulärer zu erzählen. Nicht selten machen diese Effekte das filmische Erlebnis gar erst möglich.
Diese Bedeutung demonstriert Andreas anhand des Kultspiels „Super Mario Bros.“, welches den Betrachter an einem sonnigen Tag auf einer Brücke zum Spielen einläd. Die fantastische Resonanz auf sein Video zeigt, dass Technologie und Design sich heute gegenseitig bedingen und Multimediale Inhalte einen wichtigen Teil unserer Kultur darstellen.
Das Spiel  „Super Mario Bros.“ ist 1985 für das Nintendo Entertainment System erschienen.